Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Nun besingt Gerhard Corona, auch er lädt zum Mitsingen ein.

Lied von der sozialen Distanz

frei nach „La vie en rose"
 

Wer den Song ausprobieren möchte, kann sich zuvor Edith Piaf in den 40er Jahren des 20. Jahrhundert ansehen und -hören (siehe weiter unten).

 

Kommt mir bitte nicht zu nah,
denn wegen Corona
darf ich Euch nicht berühren.
Gerne würd ich noch einmal
mit Euch im Kreise sitzen
und Eure Nähe spüren!
            Ach, ich denke noch oft daran,
            wie wir alle dann und wann
            saßen zusammen
            und vor uns die Flammen
            von unserm Lagerfeuer!

Kommt mir bitte wieder nah,
ich weiß ja, wie es war,
als Berühren noch erlaubt war!
Gern nahm ich Dich in den Arm,
wenn ich Dich wieder traf,
ach, gut tat so ein Wangenkuss!
            Wenn wir uns trafen in der Stadt,
            nahm ich Deine Hände,
            und es tat
            immer so gut,
           Deine Wärme zu spüren…

Komm doch bitte näher ran,
ich brauche dann und wann
ein bisschen Menschenwärme.
Gehst auch Du noch auf Distanz,
dann fühle ich mich ganz
verloren und verlassen!              
            Ich kann nur begreifen,
            was ich anfassen darf,
            ich kann nur mitfühlen,
            wenn ich fühlen darf.
            Ich brauch die Berührung,
           und hältst Du Distanz,
           muss ich erstarren, erfrieren!

Rühr mich bitte wieder an,
dass ich Dich spüren kann,
lass uns zusammen kuscheln!
Berührung, ach,
braucht jedes Kind,
auch die, die alt
geworden sind,
auf Distanz kann nichts gedeihen.

Masken, ach, die mag ich nicht,
verstecke bloß nicht dein Gesicht -
ich will Dein Lächeln sehen!

Dein Gesicht, das brauche ich,
deine Nase stupse ich,
über deine Wangen streiche ich,

            Dein Gesicht, das macht mich froh!
            Ich träume, dass die Masken fallen,
            und ich endlich wieder allen

von Angesicht zu Angesicht,
von Mund zu Mund begegnen kann –
denn sonst friere ich zu Eis!

Ach, ihr Freunde, bleibt mir nah,
denn Pest und Corona
sind nicht von ewiger Dauer!
Ach, die Welt wird wieder schön,
wenn wir zusammen gehn,
ohne Distanz zu wahren!

            Eines Tages
            da werden wir
            uns in den Armen liegen,
            eines Tages,
            da werde ich,
            wieder ‘nen Wangenkuss kriegen!

 

Einfach mal ausprobieren - macht Spass!

 

 

Kontakt

Theater der Erfahrungen - Werkstatt der alten TalenteVorarlberger Damm 112157 BerlinStandort / BVG Fahrinfo
Theater der Erfahrungen - Werkstatt der alten TalenteVorarlberger Damm 112157 Berlin
030 / 8 55 42 06Fax 030 / 8 55 43 78E-Mail senden
LeitungEva Bittner, Prof. Johanna Kaiser

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Die Werkstatt der alten Talente in der Trägerschaft des Nachbarschaftsheims e.V. wird seit 2008 unterstützt durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF), weiterhin gefördert vom Deutschem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Eine projektbezogene Förderung erfolgt vonseiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

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ist gemeinnützig und unterstützt die Arbeit des Theaters ideell und materiell.

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