Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Friedas - Gaby erinnert sich wehmütig.

Die unverwüstlichen Friedas

Ich denke, es gibt viel Schlimmeres als die Einschränkungen in der Krise …

Frieda E. aus Lichtenrade war 105, hatte 2 Weltkriege und den Verlust von Mutter, Schwester und Mann hinter sich, als sie mir sagte: „Ach Mädchen, man darf niemals aufgeben. Das Leben muss weitergehen UND ES GEHT WEITER !!!“

Meine Omi, Frieda O. aus Schöneberg, sah es genauso, nachdem sie Mutter, Mann und ihre 12 Geschwister und vieles mehr verloren hatte. Sie war knapp über 1,50m groß und wurde 91 Jahre alt. Sie war immer gut gelaunt und zuversichtlich. Ihr war nie kalt, sie war nie krank und wenn mich die Migräne fast umbrachte, konnte sie sich einfach nicht vorstellen, wie einem der Kopf ?! wehtun konnte.

Nehmen wir uns ein Beispiel an diesen Frauen, seien wir uns unserer privilegierten Situation bewusst und lasst uns nachher alle ein bisschen klüger, sozialer und demütiger sein.

Ich sage immer: Rechne mit dem Schlimmsten und mach‘ das Beste draus !

Kommt gut durch!